Foto: Frank Eidel
WortReich
Endlich glücklich
Lange fragten sich viele, wo Florian Schroeder politisch und persönlich steht. Inzwischen weiß er es selbst nicht mehr – und genau darin liegt sein neues Glück. In einer Zeit, in der sich Empörung, Lärm und schlechte Nachrichten überbieten, setzt Schroeder mit »Endlich glücklich« bewusst einen Kontrapunkt: Glücklichsein als Provokation.
Während Alltagskrisen und Apokalypse‑Rhetorik allgegenwärtig scheinen, widmet sich Schroeder dem, was Mut macht. Er behauptet nicht, die Welt sei in Ordnung – aber seine ist es aktuell, und das könnte ansteckend sein. Glück als Haltung, als Widerstandskraft und als trotziges Bekenntnis zur Zuversicht.
Schroeder nimmt dabei den Begriff Freundschaft in den Blick: Menschen, mit denen man lachen, streiten, scheitern und weitermachen kann – jenseits digitaler Echokammern. Und genau diese Nähe möchte er auf der Bühne herstellen.
Eine Show über Mut, Verbundenheit und den Versuch, das Chaos des Alltags mit Gelassenheit zu parieren.
Foto: © Frank Eidel