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Jeanne d’Arc

Ein Klassiker ganz neu erzählt | Ab 15 Jahren

Mutter und Teenager-Tochter in der Küche beim Mittagessen. Im Streit, was sonst? Die Tochter sehnt sich nach Größe, die Mutter besteht auf das Erledigen der Hausaufgaben. Der Auslöser: Ein Mädchen aus dem Mittelalter, Jeanne d’Arc. War die nun ein Teenager auf Egotrip oder Vorbild für nachfolgende Generationen?

Je nach Standpunkt gilt Jeanne d‘Arc als Heldin, Hexe oder Heilige. Doch was steckt hinter dieser mythischen Fassade? Wer wäre Jeanne d’Arc heute? Gibt es so etwas überhaupt noch? Heldinnen und Helden? Und wofür würde eine solch unerschrockene Kämpferin einstehen: Einsatz für die Armen und Schwachen, Postergirl für besorgte Bürger, Role- Model für Selbstmordattentäterinnen des sogenannten Islamischen Staats? Oder vielleicht nur die Existenz als Pop- Sternchen? Was für einen Aufbruch bräuchte unsere Zeit?

Ein Theaterstück über falsche Versprechungen, die Gier nach Größe, den Mut eines Mädchens und die ewigen Konflikte zwischen Eltern und Kindern.

Regie: Ulrich Hüni
Ausstattung: Anke Niehammer
Besetzung: Sonia Abril Romero, Julia Sontag
Produktion: Theater der Jungen Welt Leipzig
Spieldauer: 60 Minuten

Foto: Tom Schulze