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Ich bin in Sehnsucht eingehüllt

Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger, Hilde Domin und Paul Celan | Iris Berben und Benjamin Moser erinnern

Selma Meerbaum-Eisinger starb 1942 mit 18 Jahren im Konzentrationslager Michailowka an Typhus. Geblieben sind uns ihre sehnsuchtsvollen, melancholischen und trotz allem jugendlich hoffnungsvollen Gedichte: »So rein, so schön, so hell und so bedroht« (Hilde Domin).

Iris Berben las bereits zwölf Texte für eine Hörbuch-CD ein. Nun steht sie mit dem Vermächtnis des jungen Mädchens zusammen mit Benjamin Moser auf der Bühne, der die Sehnsucht mit seinem Spiel »umhüllt«.

»In dieser Zeit, in der sich Anzeichen von Rechtsradikalismus mehren, muss dieses Thema im Bewusstsein der Öffentlichkeit erhalten bleiben. Denn jeder Tag, der vergeht, vernichtet die Zeugnisse der Vergangenheit.« (Iris Berben)

Idee und Konzept: Christian Reinisch (Carpe Artem)
Buch: Gitta Jäger (Bayerischer Rundfunk)
Besetzung: Iris Berben (Rezitation), Benjamin Moser (Klavier)

Im Rahmen der Gedenkwoche »80 Jahre Novemberpogrome«

Foto: Harald Hoffmann / ohne Nachweis

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