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Alice

Nach Lewis Carrolls »Alice im Wunderland« | Musik und Gesangstexte von Tom Waits und Kathleen Brennan

An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie in ein von ihm geschaffenes Wunderland. Hier kann er sie vor seinem Begehren schützen und gefahrlos an ihrer Seite bleiben. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von fantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter. Zusehends verliert er dabei die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten.

Zeit seines Lebens war der studierte Theologe und Mathematiker Charles L. Dodgson, weltbekannt unter seinem Dichternamen Lewis Carroll, fasziniert von der jungen Alice Liddell. Sie war häufiges Motiv seiner Fotografien und Vorbild für die Heldin seines berühmten Klassikers »Alice im Wunderland«.

»Alice«, 1992 am Thalia Theater in Hamburg in der Regie von Robert Wilson uraufgeführt, vervollständigt die Tom Waits-Trilogie am Metropoltheater, die 1998 mit »The Black Rider« zur Theatereröffnung ihren Anfang nahm und 2010 mit »Woyzeck« fortgesetzt wurde.

Regie: Philipp Moschitz
Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg
Ausstattung: Thomas Flach, Cornelia Petz
Besetzung: Nick Robin Dietrich, Vanessa Eckart, Sebastian Griegel, Maria Hafner, Patrick Nellessen, Nathalie Schott, Thomas Schrimm
Produktion: Metropoltheater München
Werk-Einführung: Im nördlichen Wintergarten um 19 Uhr

Foto: Jean-Marc Turmes